Essensvorbereitung

Gesunde Ernährung sorgt für glückliche Kinder

Gesunde Ernährung sorgt für glückliche Kinder

Fußballtraining, Hausaufgaben, Wandertag und… ach ja, Abendessen! Da muss es an chaotischen Tagen oftmals schnell gehen. Dabei ist gemeinsames Kochen und Essen ein wichtiger Bestandteil eines geregelten Tagesablaufs. Die Kindheit ist eine besonders prägende Zeit, in der die Grundlagen für einen gesunden Bezug zu Lebensmitteln gelegt werden. Hier bildet sich das so genannte „Ernährungsgedächtnis“ heraus, dass bis zum 10. Lebensjahr fertig entwickelt ist. In dieser Zeit können Kinder, gemeinsam mit Eltern und Pädagog:innen gesunde Ernährung entdecken und viele neue Lebensmittel ausprobieren. So können sie eine breite Lebensmittel-Palette entwickeln, die Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Getreide beinhaltet.

Ernährung ist einer der drei elementaren Bausteine für die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Wer also früh selbst die Kleinsten mit an den Kochtopf holt, lenkt ihre Gesundheit in späteren Jugend- und Erwachsenenjahren in gute Bahnen. Die anderen beiden Bausteine, Bewegung und Stressbewältigung, hängen unmittelbar mit ihm zusammen. Im Essen wird neben allen stofflichen Bausteinen, die zum Wachsen benötigt werden, nämlich auch Energie zur Verfügung gestellt, und damit der Motor in Gang gehalten, der das Spielen, Flitzen, Toben unserer Kids anregt. So reguliert sich das Hunger- und Sättigungsgefühl der Kleinen. Gerät dieses aus dem Gleichgewicht kann das Stress auslösen, der Kinder psychisch unzufrieden macht. Wir sehen also, wie eng verzahnt die Aspekte Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung sind und wie wichtig es deshalb für das Wohl der kleinen Racker ist, sie im Gleichgewicht zu halten. Jeder, der Kinder hat, weiß, Verbote machen Schokolade, Pizza und Eiscreme nur noch verlockender. Wir und vor allem die Kleinen haben mehr Spaß an der Sache, wenn sie mit uns auf kulinarische Entdeckungsreise gehen dürfen. Frische Lebensmittel helfen, diese Erfahrung in ganzer Fülle auszukosten. Denn industriell verarbeitete Fertiggerichte und Fast Food führen auf Dauer dazu, dass der Bezug zur Herkunft der Lebensmittel verlorengeht. Kinder, aber auch wir Erwachsenen gewöhnen uns so schnell an eine gesundheitsschädliche Überwürzung.

Wir von den 3 Köchen setzen auf ausgewogene Ernährung. Mit unserem Angebot für Kitas und Schulen wollen wir zu einer sinnvollen Ergänzung der heimischen Speisen beitragen. Gerne geben wir Ihnen mit diesem Blog auch für die Verpflegung zuhause wechselnde Tipps und Anregungen mit. Abschließen wollen wir diesen ersten Beitrag deshalb mit vier allgemeinen Regeln, die sich zum Teil aus der Ernährungspyramide des Bundeszentrum für Ernährung ableiten:

  • Ausreichend Trinken: 1,5 Liter Wasser am Tag, zwischendurch ungesüßten Tee oder Saftschorlen, halten die Leistungsfähigkeit von Schulkindern am Laufen.
  • Jeden Tag Gemüse und Obst: Die „5 am Tag“-Regel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist ein guter Richtwert. Die drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, aus denen sich die Fünf zusammensetzt, sorgen für den richtigen Mix aus Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Gleichzeitig unterstützen sie den Zellaufbau.
  • Mehr Gemüse als Fleisch: Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte und Kartoffeln stellen den Heranwachsenden Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung. Dadurch bleiben sie länger satt und entwickeln einen gesunden Darm. Tierische Lebensmittel, vor allem Fleisch, sind demgegenüber in Maßen zu genießen und sollten keineswegs jeden Tag auf dem Teller landen. Mit ihrem Eiweiß und Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Calium fördern sie die Entwicklung unserer Kinder. Fleisch sollte nicht öfter als dreimal pro Woche auf dem Teller landen, Milch- und Milch-enthaltende Produkte maximal dreimal am Tag und Fisch mit seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren darf gerne ein bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan landen.
  • Hochwertige Fette: Zwei Portionen am Tag sind durchaus förderlich. Denn zu wenig Omega-3-Fettsäuren im Kindesalter können negative Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung haben.

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