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Back to School - Schulbeginn – Kind dreht an Uhr

Back 2 School – Die Schule beginnt wieder

Die Urlaubsflieger landen wieder auf den heimischen Startbahnen, der Sommer neigt sich dem Ende zu, das neue Schuljahr beginnt. Damit du und deine Familie gut ins neue Schuljahr starten könnt, haben wir hier für euch unsere Tipps für einen erfolgreichen Start zusammengestellt.

1. Aufregung und Vorfreude

Neue Stundenpläne, neue Lehrer – ja vielleicht steht sogar ein Klassen- oder Schulwechsel an. All das ist sehr aufregend für Kinder und Teenager (auch wenn die es manchmal nicht so zugeben wollen). Als Eltern ist es wichtig, die Gefühle unserer Kinder ernst zu nehmen. Eine neue Klassenleitung? Das kann ein paar schlaflose Nächte für die Kleinen bedeuten. Die Erwachsenen können hier helfen, indem sie zuhören und die Emotionen ihrer Kinder spiegeln und sie gemeinsam mit ihnen einordnen. So gelingt die aufregende Zeit im Herbst!

2. Struktur und gute Planung

Morgens geht es meistens hektisch zu. Damit in der Eile nichts vergessen wird, nehmt euch abends zehn Minuten, um die Schultasche zu packen und ein Outfit für den kommenden Tag herauszulegen. Kinder brauchen Rituale und dieses lässt sich perfekt zwischen Abendessen und Zähne putzen integrieren. Wer abends mit kühlem Kopf den nächsten Morgen vorbereitet, der startet entspannter in den Tag.

3. Gewohntes in neuer Umgebung

Altbekanntes kann der Anker sein, den ein Kind braucht, um auf dem chaotischen Pausenhof nicht verloren zu gehen. Die Anfangszeit eines jeden Schuljahres ist besonders aufregend und ein Klassenwechsel oder gar eine ganz neue Schule kann schnell Angst machen. Da kann es helfen durch Geschmack, Geruch oder andere Sinne an Zuhause erinnert zu werden. Das kann das Käsebrot sein, welches Mama schon seit Jahren genauso für die Pause zubereitet oder der Pullover, der noch ein bisschen nach Papa riecht. Diese kleinen Erinnerungen an Zuhause geben Stabilität und Mut für das Abenteuer „Schule“.

Familienmahlzeiten: gemeinsam gesund ernähren

Die Drei Köche bitten zu Tisch

Das Essen ist fertig, doch noch regiert das Chaos. Alle Familienmitglieder zusammen an einen Tisch zu bekommen, ist manchmal schwerer als einen Sack Flöhe zu hüten. Dabei ist das gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten so wichtig.
Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig den EsKiMo – eine Ernährungsstudie zu Kindern und Jugendlichen. Dort finden sich viele wertvolle Informationen zu Kinderernährung.
In diesem Blogpost haben wir dir alles rund um das Thema „Familienmahlzeit“ zusammengefasst und verraten dir was die gemeinsamen Momente zu Tisch für die Entwicklung deiner Kinder bedeuten.

Gemeinsam essen, gemeinsam lachen!

Was gibt es Schöneres, als einen langen Tag zusammen am Abendbrottisch ausklingen zu lassen? Rituale wie dieses sind wichtig, denn gemeinsame Mahlzeiten fördern die Familienkommunikation. In dieser Zeit sollten alle Bildschirme ausgeschaltet sein, sodass sich Eltern und Kinder ganz aufeinander konzentrieren können. So bleibt auch im chaotischen Familienalltag ein bisschen Zeit einander von seinen Erlebnissen zu erzählen, zuzuhören und zu lachen.

Auf kulinarischer Entdeckungsreise in der Küche.

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr – ganz so streng sehen es Entwicklungspsychologen heute zwar nicht mehr, trotzdem bietet der Esstisch eine gute Gelegenheit für Kinder neue Lebensmittel auszuprobieren. Unsere Kleinen lernen, indem sie ihre Eltern beobachten und wenn Mama und Papa ihnen Neugier und Experimentierfreudigkeit vorleben, dann werden auch ihre Kinder gerne Neues kosten.

Grünkohl, Gummibärchen und Gesundheit

Alle Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Dass das aber manchmal Brokkoli statt Ketchup-Nudeln bedeutet, wollen unsere Schützlinge nur sehr ungern einsehen. Wer sich beim Essen aber die Zeit nimmt, Überredungskünste leistet und einen gesunden Lebensstil vorlebt, der fördert so die Gesundheit seiner Kinder. Das gemeinsame Einnehmen von Mahlzeiten steht nachweislich in einem positiven Zusammenhang mit gesundheitsförderlicher Ernährung und einem niedrigeren BMI. Wenn es auch manchen Nerv kosten mag, so profitieren die Kleinen am Ende stark von einer gesunden Ernährung.

Essensvorbereitung

Gesunde Ernährung sorgt für glückliche Kinder

Fußballtraining, Hausaufgaben, Wandertag und… ach ja, Abendessen! Da muss es an chaotischen Tagen oftmals schnell gehen. Dabei ist gemeinsames Kochen und Essen ein wichtiger Bestandteil eines geregelten Tagesablaufs. Die Kindheit ist eine besonders prägende Zeit, in der die Grundlagen für einen gesunden Bezug zu Lebensmitteln gelegt werden. Hier bildet sich das so genannte „Ernährungsgedächtnis“ heraus, dass bis zum 10. Lebensjahr fertig entwickelt ist. In dieser Zeit können Kinder, gemeinsam mit Eltern und Pädagog:innen gesunde Ernährung entdecken und viele neue Lebensmittel ausprobieren. So können sie eine breite Lebensmittel-Palette entwickeln, die Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch und Getreide beinhaltet.

Ernährung ist einer der drei elementaren Bausteine für die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Wer also früh selbst die Kleinsten mit an den Kochtopf holt, lenkt ihre Gesundheit in späteren Jugend- und Erwachsenenjahren in gute Bahnen. Die anderen beiden Bausteine, Bewegung und Stressbewältigung, hängen unmittelbar mit ihm zusammen. Im Essen wird neben allen stofflichen Bausteinen, die zum Wachsen benötigt werden, nämlich auch Energie zur Verfügung gestellt, und damit der Motor in Gang gehalten, der das Spielen, Flitzen, Toben unserer Kids anregt. So reguliert sich das Hunger- und Sättigungsgefühl der Kleinen. Gerät dieses aus dem Gleichgewicht kann das Stress auslösen, der Kinder psychisch unzufrieden macht. Wir sehen also, wie eng verzahnt die Aspekte Ernährung, Bewegung und Stressbewältigung sind und wie wichtig es deshalb für das Wohl der kleinen Racker ist, sie im Gleichgewicht zu halten. Jeder, der Kinder hat, weiß, Verbote machen Schokolade, Pizza und Eiscreme nur noch verlockender. Wir und vor allem die Kleinen haben mehr Spaß an der Sache, wenn sie mit uns auf kulinarische Entdeckungsreise gehen dürfen. Frische Lebensmittel helfen, diese Erfahrung in ganzer Fülle auszukosten. Denn industriell verarbeitete Fertiggerichte und Fast Food führen auf Dauer dazu, dass der Bezug zur Herkunft der Lebensmittel verlorengeht. Kinder, aber auch wir Erwachsenen gewöhnen uns so schnell an eine gesundheitsschädliche Überwürzung.

Wir von den 3 Köchen setzen auf ausgewogene Ernährung. Mit unserem Angebot für Kitas und Schulen wollen wir zu einer sinnvollen Ergänzung der heimischen Speisen beitragen. Gerne geben wir Ihnen mit diesem Blog auch für die Verpflegung zuhause wechselnde Tipps und Anregungen mit. Abschließen wollen wir diesen ersten Beitrag deshalb mit vier allgemeinen Regeln, die sich zum Teil aus der Ernährungspyramide des Bundeszentrum für Ernährung ableiten:

  • Ausreichend Trinken: 1,5 Liter Wasser am Tag, zwischendurch ungesüßten Tee oder Saftschorlen, halten die Leistungsfähigkeit von Schulkindern am Laufen.
  • Jeden Tag Gemüse und Obst: Die „5 am Tag“-Regel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist ein guter Richtwert. Die drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst, aus denen sich die Fünf zusammensetzt, sorgen für den richtigen Mix aus Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Gleichzeitig unterstützen sie den Zellaufbau.
  • Mehr Gemüse als Fleisch: Pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte und Kartoffeln stellen den Heranwachsenden Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung. Dadurch bleiben sie länger satt und entwickeln einen gesunden Darm. Tierische Lebensmittel, vor allem Fleisch, sind demgegenüber in Maßen zu genießen und sollten keineswegs jeden Tag auf dem Teller landen. Mit ihrem Eiweiß und Mineralstoffen wie Zink, Eisen und Calium fördern sie die Entwicklung unserer Kinder. Fleisch sollte nicht öfter als dreimal pro Woche auf dem Teller landen, Milch- und Milch-enthaltende Produkte maximal dreimal am Tag und Fisch mit seinen gesunden Omega-3-Fettsäuren darf gerne ein bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan landen.
  • Hochwertige Fette: Zwei Portionen am Tag sind durchaus förderlich. Denn zu wenig Omega-3-Fettsäuren im Kindesalter können negative Auswirkungen auf die neurologische Entwicklung haben.